off-festival vienna 2015 Einreichung

off festival vienna

off-festival-vienna - Jetzt auch in Wien!
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FOTOAUSSTELLUNG - WIEN - GALERIE

 


(E)MOTION!
Fotografien mit der Lochkamera

Vernissage: Freitag, 29.05.2015, 19 Uhr
Eintritt frei.

Pinhole-Foto Bärbel Tomasi


Das FotoQuartier im ehemaligen Schlössl-Kino ist eine Fotogalerie in Wien und präsentiert in seinen Ausstellungsräumlichkeiten Fotografien von österreichischen sowie namhaften internationalen KünstlerInnen. Mit seinen regelmäßigen Fotoausstellungen gibt das FotoQuartier Wien arrivierten FotografInnen sowie fotografischen Talenten die Möglichkeit, ihr fotografisches Werk einem breiten Publikum zu präsentieren.






nature and animal photography

Foto: Gerald Henzinger

 

Bisherige Fotoausstellungen im FotoQuartier

IRONFACES
Fotografien von Gerald Henzinger

3,86 Kilometer schwimmen, 180,2 Kilometer mit dem Rad und einen Marathon laufen. Nicht mehr und nicht weniger sind die Anforderungen an die Teilnehmer des Ironman. Diese schier unmenschlichen Distanzen ziehen Zuschauer an. Man will die Geschundenen sehen. Ihre Kraft, ihr Wille und ihre Erleichterung beim dem Bestehen dieser Probe. Die Siegerfotos gehen um die Welt. Aber wie sehen die Gesichter der Sportler nach einem bestandenen Ironman aus?
Mit Ironfaces möchte Gerald Henzinger Porträtaufnahmen von Ironman Finisher beim Ironman 2012 in Klagenfurt zeigen. Menschen, die von der Anstrengung gezeichnet, erleichtert, enttäuscht oder zufrieden sind. Die Bilder zeigen die Gesichter ganz groß. Jedes Detail ist zu erkennen, nichts wird der Kamera entgehen.
220 Athleten werden in dieser Fotoserie abgelichtet. Gleich nach dem Zieleinlauf. Die Emotion, etwas außer gewöhnliches geschafft zu haben ist noch frisch. Manche humpeln herein, fertig und glücklich zugleich. Andere können nicht mehr fotografiert werden. Sie kommen von der Ziellinie direkt ins Lazarett nebenan.

Über den Fotografen
Gerald Henzinger, geboren 1976 in Oberösterreich, Studium in Informatik an der TU Wien, Absolvent der Fotoschule Wien. Lebte 2004 für ein Jahr in Bolivien und 2008 bis 2011 in Mosambik. Gerald begann 2004 mit Fotografie und hat in diesen Ländern seinen Stil kontinuierlich weiterentwickelt und hat in verschiedenen Medien publiziert. (GEO, DATUM, FotoObjektiv, AARGH.at, ProfiFoto, WOMAN). Gerald selbst hat auch schon an Extremsportevents wie das Radrennen Trondheim-Oslo, mit seinen 550 Kilometern Länge. Ein bisschen kann er sich also in die Sportler hineinversetzen.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
v
on 18.03. bis 28.03.2013

 


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Foto: Max de Esteban

 

ELEGIEN DER BEFREIUNG
Fotografien von Max de Esteban

Das FotoQuartier zeigt eine Ausstellung ausgewählter Werke aus der Serie „Elegien der Befreiung“ des spanischen Fotografen Max de Esteban. Die Ausstellung vereint die Ergebnisse mehrerer Fotoprojekte, in denen soziale und politische Themen anhand von Porträts abgehandelt werden. Max de Esteban fragt in seiner Fotoserie „Elegien der Befreiung“ nach der Legitimation des Porträts in der Moderne. Er selbst bezeichnet seine Arbeiten als „Anti-Porträts“. Seine Fotografien repräsentieren für ihn keine Individuen, sondern stellen vielmehr die Verkörperungen von Ideen dar. Die „Elegien der Befreiung“ setzen sich aus drei Projekten zusammen: „Vertige“, „Private Utopien“ und die „Unsicherheit des Seins“. „Diese Bilder weichen von den ausdruckslosen und flach beleuchteten fotografischen Porträts ab, die aktuell immer noch gerne produziert werden, obwohl ich glaube, dass sich diese Art der Produktion schon bald erschöpfen wird.“ meint Max de Esteban über seine Fotografien. Statt dem aktuellen Porträtfotografietrend zu folgen, orientieren sich seine Arbeiten eher an Porträtgemälden aus dem frühen Barock und an den Werken des Malers Caravaggio (1571-1610). In diesen Gemälden verbindet sich eine realistische Wiedergabe des psychischen und physischen Zustandes des Körpers mit exzessivem Einsatz von Licht und dem Spiel mit Kontrasten zwischen hell und dunkel. Die Fotografien von Max de Esteban widmen sich verschiedensten fordernden Themen: Blicke auf die zeitgenössische Konstruktion von Identitäten und Geschlechter, private Begierden, imaginäre Persönlichkeiten und die Aufdeckung unserer Träume und Fantasien. Dabei bleibt immer die Frage im Raum, welche neuen, radikalen Methoden unsere Gesellschaft entwickelt, um eine Auseinandersetzung mit der Realität zu vermeiden. Zudem geht der Fotograf der Frage nach, welche Rolle KünstlerInnen in der heutigen Zeit noch spielen, da es für viele immer schwieriger wird kommerziell so erfolgreich zu sein, um auch davon leben zu können. Subjekte seiner „Anti-Porträts“ sind deshalb auch KünstlerInnen, mit denen er eine persönliche Beziehung aufbaut, dadurch schafft er es, ganz intime Momente festzuhalten, die sich durch ihre Individualität und die Auflehnung gegen gesellschaftlich auferlegte Werte auszeichnen.In seinen Fotografien zeigt Max de Esteban unkonventionelle Kleidungsstile, Tattoos, Piercings und andere post romantische Symbole. Der Fotograf beschreibt seine Arbeiten so: „Die persönliche Beziehung und die langen Aufnahmeprozesse ermöglichten es mir, die Modelle in einer nachdenklichen und verträumten Stimmung abzulichten und die Einsamkeit und emotionale Anspannung ans Tageslicht zu holen. Namenlos, isoliert, narzisstisch und wunderbar dekadent sind diese Bilder und deuten damit vielleicht auf eine aktuelle Rückkehr zur Romantik hin.“

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 18.02. bis 28.02. 2013


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Foto: Nicolae Donat

 

ANTLITZ DER GEGENWART
Porträtfotografien aus Österreich

Seit Anbeginn der Fotografie spielen Porträts eine wichtige Rolle. Sie erfüllen den Wunsch der Menschen, Abbilder von bekannten Persönlichkeiten, von ihren Liebsten und vor allem von ihnen selbst, für sich und die Nachwelt festzuhalten. Im Gegensatz zu den ersten Porträtfotografien im 19. Jahrhundert, bei denen die FotografInnen mit technischen Schwierigkeiten, langen Belichtungszeiten und hohen Kosten zu kämpfen hatten, ermöglicht es die digitale Fotografie heutzutage, schnell und günstig Porträtaufnahmen herzustellen. Soziale Netzwerke bieten den Raum für zahllose Möglichkeiten der Selbstinszenierung, die häufig im Medium der Fotografie ihren Ausdruck finden. So ist Porträtfotografie heute allgegenwärtig.

Diese Entwicklung führt zu einer schieren Flut an Porträtfotos, die den Blick der BetrachterInnen durch stereotype Darstellungsformen schnell ermüden lassen. Im Gegensatz dazu laden PorträtfotografInnen mit einer künstlerischen Ausrichtung ihre Werke mit mehr Bedeutung auf. Sie setzen der Massenware Porträtfotografien entgegen, die auf einem entsprechenden künstlerischen Konzept und damit verbundenem handwerklichen Können beruhen. Sie stehen so in bester fotografischer Tradition in einer Sparte, die seit über hundertfünzig Jahren besteht. So bestach der französische Fotograf Nadar (eig. Gaspard-Félix Tournachon) besonders durch die Porträtaufnahmen, die er von Freunden und Ikonen seiner Zeit, wie Charles Baudelaire, Sarah Bernardt oder Claude Monet bereits um 1860 schuf.

Die Fotoausstellung „ANTLITZ DER GEGENWART – Porträtfotografien aus Österreich“ widmet sich der dokumentarischen Porträtfotografie. Ihr bedeutender Wegbereiter, der deutsche Fotograf August Sander, veröffentlichte 1929 unter dem Titel „Antlitz der Zeit“ seine erste Buchpublikation, in der sechzig Porträtfotografien aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten abgebildet sind. Mit diesen Porträts wollte er einen Spiegel der damaligen Gesellschaft kreieren. Er schuf Kategorien, anhand derer er bestimmte Berufsfelder und Gesellschaftsgruppen als Motive für seine Porträts auswählte. Die Fotografien entstanden nicht im Studio, sondern im direkten Lebensumfeld der Abgebildeten. Die Lichtbilder sollten nicht nur das einzelne Individuum darstellen, sondern auch dessen Umgebung einbinden, damit jede einzelne Fotografie einen „Menschentypus“ repräsentiert. So wurde etwa „Der Bäcker“ von August Sander direkt beim Kneten des Teiges eingefangen.

In diesem Sinne ließen sich die FotografInnen der Ausstellung „ANTLITZ DER GEGENWART“ von August Sander inspirieren. Auch sie haben Menschen in ihrem aktuellen Lebensumfeld porträtiert. Allerdings haben die ausstellenden FotografInnen nicht mehr den Anspruch, mit ihren Fotos einen „Menschentypus“ abzubilden, sondern gehen vielmehr auf  das Besondere an den Personen ein, die in ihren Fotografien zu sehen sind. Es handelt sich dabei um Menschen, die in Österreich, im Kosovo oder auch in Tansania leben. Wenngleich die ausgestellten Fotografien von der Herangehensweise und der Umgebung stark variieren, so gibt es ein Element, das alle Bilder der Ausstellung eint. Alle FotografInnen nutzten für ihre Bilder das vorhandene Licht der Umgebung, egal ob die Porträtierten an ihren Wohnorten, Arbeitsplätzen oder bei diversen Freizeitaktivitäten abgelichtet wurden.

Zusätzlich wird im Rahmen der Ausstellung ein „Porträtmarathon“ stattfinden. Am Wochenende vom 10.-11. November 2012 können sich interessierte Personen – nach entsprechender Voranmeldung – vor Ort porträtieren lassen. Die dabei entstandenen Porträts werden zu einem Teil der Fotoausstellung „ANTLITZ DER GEGENWART – Porträtfotografien aus Österreich“ und sind bis zum Ende der Ausstellung im FotoQuartier zu sehen.r

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 06.11. bis 22.11. 2012


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Foto: Florentina Vedernjak 

 

POSITIONEN - Abschlussausstellung der StudentInnen des 3./4. Semesters der Fotoschule Wien

Die Fotoausstellung „POSITIONEN" präsentiert die Abschlussarbeiten der Studierenden der Fotoschule Wien. Während es schon eines großen Aufwands an Zeit, Können und Mühe bedarf, um eine perfekte Fotografie zu komponieren, braucht es eine umso größere Menge an Kreativität, um eine in sich geschlossene Serie zusammenzustellen. Doch genau das war die Aufgabe, welche die Studierenden des vierten Semesters gemeistert haben. Sie entwickelten voneinander unabhängige Fotografie-Projekte, an deren Ende eine Serie von vier Bildern steht. Die Aufgabe erstreckte sich von der Auswahl des eigenen Themas bis hin zur Aufnahme der vier Fotografien, die in ihrer Gesamtheit eine Einheit darstellen. Das Besondere an einer Serie ist, dass jede Fotografie für sich schon ein Kunstwerk darstellt, aber ihre wahre Schönheit kann sich erst bei der Betrachtung der gesamten Serie entfalten. Erst dann kann sich ihre Bedeutung als Gesamtheit in einem größeren und bedeutenderem Zusammenhang eröffnen. Denn jede Serie besticht durch ihre Geschlossenheit in sich. Die vier Bilder werden sowohl durch die Ideen, die hinter dem Projekt stecken, als auch durch den selben Stil und die Technik bei der Aufnahmen der Fotografien geprägt. Gleichzeitig ist jede Serie für sich einzigartig und besticht durch den personellen Stil der FotografInnen. Serien sind eine beliebte Darstellungsform innerhalb der künstlerischen Fotografie, die von vielen FotografInnen angewendet wird. Durch die Zusammenstellung von mehreren Bildern rund um ein zentrales Thema, wird die Aufmerksamkeit der BetrachterInnen fokusiert, Neugierde geweckt und oder Interessen gestiftet. Bernd und Hilla Becher sind wohl die bekanntesten und einflussreichsten FotografInnen, die mit der Technik von Serien arbeiten. Seit 1959 haben sie zahllose Architekturfotografien geschaffen, welche im Einzelnen spezielle industrielle Strukturen beleuchten, wie Wassertürme oder Ölraffinierien, aber in ihrer Gesamtheit die moderne Ingenieurskunst hinterfragen. Ihre Fotografien werden in Serien ausgestellt und veröffentlicht, wobei die Gruppierungen nach ihren Motiven oder ihren zugrundeliegendem Design geschaffen werden. Durch die aus mehreren Bildern bestehen den Serien, erscheinen die Gebäude, die einen fixen Bestandteil unseres Alltags bilden, plötzlich verstörend und fremd. Auch durch ihre Lehrtätigkeit an der Kunstakademie in Düsseldorf erstreckt sich der Einfluss der Bechers über mehrere und wohl auch zukünftige Generationen von FotografInnen. Ihr Einfluss reicht vom Minimalismus, über die Kozeptkunst bis hin zur modernen Fotografie seit den 1970ern und unter ihren SchülerInnen finden sich Andreas Gursky und Thomas Strutz. Jede Serie, die in der Fotoausstellung "POSITIONEN" gezeigt wird, erzählt ebenso eine ganz eigene Geschichte. Durch die Vielzahl der teilnehmenden FotografInnen ergibt sich so ein reiches Themenspektrum, welches zu einer äußerst abwechslungsreichen und aufregenden Ausstellung geführt hat. So findet man sich in den Straßen von Wien wider, erhält neue Blickrichtungen auf ihre Architektur, kann Portraits bewundern oder Experimente mit Farbe und Licht bestaunen. Man wird auf eine Entdeckungsreise in die Natur entführt, erhält Einblicke in das Mutterglück, wird mit dem Kreislauf des Lebens konfrontiert oder bekommt einen Spiegel der heutigen Kultur und Gesellschaft vor Augen gehalten. Alle FotografInnen haben so mit ihrer individuellen Bildsprache eine eigene Erzählung mit Hilfe von nur vier Bildern geschaffen.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 29.06. bis 19.07.2012

 

 


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Foto: Barbara Dombovari-Tichy

 

 

À la mode - Mode und Fotografie aus Wien

Die Werke der Fotoausstellung „À la mode – Mode und Fotografie aus Wien" sind in einer Kooperation der Fotoschule Wien mit dem Modekolleg Herbststraße entstanden. Die StudentInnen des 4. Semesters haben gemeinsam mit den Lehrenden der Fotoschule Wien den Entstehungsprozess der Modekollektionen der AbsolventInnen des Modekollegs 2012 fotografisch begleitet. Mit Mode und Fotografie treffen zwei Kunstformen aufeinander, deren Zusammenspiel und Zusammenwirken ein sehr großes kreatives Potential birgt. Die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und den mannigfaltigen Formen seiner Verhüllung liefert ein riesiges Spektrum an Motiven und eröffnet sowohl für ModeschöpferInnen als auch für FotografInnen zahllose Möglichkeiten der Inszenierung. Gemeinsam profitieren alle Kreativen von dieser Zusammenarbeit. Die FotografInnen können ihr Portfolio um interessante und ungewöhnliche Modefotografien ergänzen. Die ModeschöpferInnen können ihre Entwürfe mit den Fotografien medial präsentieren und damit Werbung für ihre Kollektionen machen. Im Wechselspiel zwischen Mode und Fotografie steht dabei einmal die Mode selbst und einmal die Fotografie im Vordergrund. Die ausgestellten Fotografien beleuchten auf unterschiedliche Weise den Entstehungsprozess der Kollektionen des Modekollegs Herbststraße. Sie zeigen die DesignerInnen bei der Arbeit, die fertigen Kleidungsstücke im Atelier, im Studio oder bei der Präsentation auf dem Laufsteg. Nicht zuletzt gewähren die FotografInnen mit ihren Bildern einen Einblick in die Welt hinter die Kulissen der großen Fashionshow, die Ende März 2012 im Wiener Museum für Völkerkunde stattgefunden hat. Einige der ausgestellten Werke lassen berühmte Fotografen wie Richard Avedon und Irving Penn als Vorbilder erahnen oder bewegen sich auf den Spuren von William Klein, der in seinen Fotografien ebenfalls hinter die Kulissen der Modewelt geblickt hat. Modefotografie besteht als eigenes Genre der Fotografie bereits seit dem beginnenden 20. Jahrhundert. Im Rahmen von illustrierten Magazinen, wie Harpeer’s Bazaar und Vogue konnte sich eine immer ausgefeiltere Bildsprache entwickeln. Spätestens in den 1950er Jahren wurde sie als eigene Kunstform anerkannt und hat sich zunehmend etabliert. In den letzten Jahrzehnten ist Modefotografie auch in Museen und Galerien angekommen, was den Diskurs um diese Kunstform laufend verstärkt.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 04.06. bis 14.06.2012

 


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Foto: Bärbel Tomasi

 

 

PINHOLE – Pictures through a hole Fotografien mit der Lochkamera

Die Fotoausstellung „PINHOLE – Pictures through a hole" mit Werken von Studierenden, AbsolventInnen und Lehrenden der Fotoschule Wien widmet sich der Lochkamerafotografie als künstlerischer Ausdrucksform. Inspiriert von den Ursprüngen der optischen Abbildung setzten sich die teilnehmenden FotografInnen mit dieser jahrhundertealten Technik auseinander und fotografierten ausgewählte Motive in Wien. Dabei machten sich die FotografInnen die einzigartigen Eigenschaften der Lochkamera zunutze: Durch die gleichmäßig über das Bild verteilte Schärfe bzw. Unschärfe und die dadurch erzeugte grafisch-flächige Wirkung tritt die räumliche Wahrnehmung des fotografierten Motivs in den Hintergrund. So wirken viele Pinhole-Fotos wie gezeichnet, womit die Fotografie als solche zu ihrer ursprünglichen Bedeutung zurückkehrt: photo graphein, altgriechisch für „mit Licht zeichnen“. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die camera obscura als Zeichenhilfe für Maler verwendet. In der Gegenwart erlebt diese Technik in Form der „Lochkamera“ eine Renaissance und wird von vielen FotografInnen gerne als künstlerisches Ausdrucksmittel verwendet. Ein kleines Loch in Stecknadelgröße (pinhole) reicht dabei aus, um eine optische Abbildung zu erzeugen. Die einfachste Form der Lochkamera, eine Schuhschachtel mit Loch, wird heute gerne im Zeichenunterricht als Einführung in die Welt der Fotografie verwendet. Nur Insidern ist aber bislang bekannt, dass auch mit einer digitalen Spiegelreflexkamera wunderbare Pinhole-Fotografien verfertigt werden können. So ist die Fotoausstellung „PINHOLE - Pictures through a hole" der Welt der digitalen Lochkamerafotografie gewidmet.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 30.04. bis 10.05.2012


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Foto: Angela Breda

 

 

MENSCHENBILD - Fotografien von Menschen mit Beeinträchtigung einst und jetzt

Die Fotoschule Wien und die Lebenshilfe Wien laden zur Ausstellung „MENSCHENBILD" ins FotoQuartier Wien im Schlössl-Kino ein. Die Arbeiten der StudentInnen der Fotoschule Wien und die Fotografien des österreichischen Fotografen Harry Weber am Steinhof aus den 60er Jahren dokumentieren, wie sich das Weltbild von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Laufe des letzten halben Jahrhunderts verändert hat. „Wir zeigen die künstlerischen Ergebnisse unserer gemeinsamen Arbeit mit den KlientInnen der Lebenshilfe Wien, geben dem Thema Behinderung auf diese Weise Raum und schaffen so die notwendige Aufmerksamkeit für die Anliegen von Menschen mit Behinderung.“, fasst Mag. Markus Hippmann, Leiter der Fotoschule Wien, die Beweggründe für die Fotoausstellung „MENSCHENBILD“ zusammen. Menschen mit Beeinträchtigung im Zentrum des Blickfelds: Das Weltbild von Menschen mit Behinderung hat sich im Laufe der letzten 50 Jahre erheblich verändert. Verfolgt im Nationalsozialismus und versteckt in psychiatrischen Anstalten treten Menschen mit Behinderung heute für selbstbestimmte Teilhabe und Teilnahme an allen Lebensbereichen ein. Im April 2011 startete die Fotoschule Wien ihre Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wien. Die StudentInnen der Fotoschule Wien fotografierten Menschen mit Beeinträchtigung in ihrem aktuellen Lebensumfeld, den Werkstätten und Wohnhäusern der Lebenshilfe Wien. Die entstandenen einfühlsamen Fotos beweisen, mit welchem Selbstverständnis Menschen mit Behinderung heute durch das Leben gehen. Die Fotografien des berühmten, österreichischen Fotografen Harry Weber, der in den 60er Jahren PatientInnen in der Psychiatrie am Steinhof fotografiert hat, zeigen im Vergleich dazu die Lebensumstände von Menschen mit geistiger Behinderung vor 50 Jahren. Die Fotos von Harry Weber werden vom Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek zur Verfügung gestellt.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 28.11. bis 15.12.2012


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Foto: Bärbel Tomasi 

 

 

SELBSTGEFÜHL – Fotos von Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Das FotoQuartier Wien zeigt „SELBSTGEFÜHL – Fotos von Menschen mit besonderen Bedürfnissen". Der fünfte Wiener Gemeindebezirk ist um eine Ausstellungsfläche reicher: Das FotoQuartier im ehemaligen Schlössl-Kino, Margaretenstraße 127, präsentiert zukünftig Fotografien von österreichischen Talenten sowie namhaften internationalen Künstlern. Den Startschuss gibt die Vernissage zur Ausstellung „SELBSTGEFÜHL – Fotos von Menschen mit besonderen Bedürfnissen", die am Freitag, 27. Mai 2011 um 20 Uhr stattfindet. Ausgestellt werden Fotografien, die in der Werkstätte der Bandgesellschaft, einer Betreuungseinrichtung für behinderte Menschen, aufgenommen wurden. Paola Zofrea Battipede, Pepa Georgieva, Markus Hippmann, Doris Lieba-Samal und Bärbel Tomasi (alle Fotoschule Wien) porträtierten Menschen mit Beeinträchtigungen und stellen diese in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld dar. Dabei entstanden einfühlsame Fotos, die zeigen, mit welchem Selbstgefühl behinderte Menschen durchs Leben gehen. Nachdem die Grundbedürfnisse, wie essen, schlafen sowie arbeiten in der Behindertenbetreuung oft wichtiger sind, kommen die Gefühle manchmal zu kurz. Bei dem Fotoprojekt der Fotoschule Wien in Kooperation mit der Bandgesellschaft ist dies nicht der Fall. Hier standen vor allem die Menschen selbst und ihre Emotionen im Mittelpunkt. Das zeigen auch die in der Ausstellung präsentierten Porträtfotografien.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 30.05. bis 09.06.2011


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Foto: Andrea Widy

 

 

ANSICHTSSACHE

Wir sehen, was wir glauben, und wir glauben, was wir sehen. Unser Denken hat Einfluss auf unsere Sehgewohnheiten und umgekehrt. Vieles im Leben ist Ansichtssache und hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab. Erstrebenswertes Ziel für jede/n Fotografen/Fotografin ist es, die Welt neu zu sehen, zu neuen Einsichten zu gelangen und damit neue fotografische Ansichten zu schaffen. Gefragt ist stets eine ungewöhnliche Sicht der Dinge, und diese hängt wiederum wesentlich vom Standpunkt des/der Fotografen/Fotografin ab. In der Fotoausstellung „Ansichtssache“ sind Fotografien der StudentInnen, AbsolventInnen und Lehrenden der Fotoschule Wien zu sehen, die sich mit dem Thema Sichtweise besonders intensiv auseinandersetzen und je nach Blickwinkel zu ungewöhnlichen bzw. unterschiedlichen Ansichten und Interpretationen führen. Die Frage der Betrachtungsweise bestimmt die Perspektive.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 05.11.2010-28.01.2011

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Foto: Markus Hippmann 

 

 

IN DEN PROVINZEN DER FOTOGRAFSCHAFT
Fotografien von Markus Hippmann

Der Fotograf Markus Hippmann bewegt sich bei seiner Arbeit in fotografischen Gefilden, die aus einfachen, oft alltäglichen Motiven bestehen. Er fotografiert Themen wie Wald, Wasser und Schnee und konzentriert sich dabei auf die Wahrnehmung von Licht, Farbe und Form. In seinen Porträtfotografien versucht Markus Hippmann dabei, das Wesen der von ihm fotografierten Personen zu erfassen. Bei den weiteren Sujets seiner Fotografien streicht er den Zauber seiner Motive hervor in unterschiedlichen Lichtsituationen und Farbstimmungen, wodurch der eigentliche Gegenstand der Abbildung in den Hintergrund tritt. Vertraute Dinge erscheinen so in einem neuen Licht und sind bei dieser Ausstellung in unüblichen Ansichten zu sehen.

Fotoausstellung in der Fotogalerie des FotoQuartiers
von 29.11. bis 08.12.2010

 

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Foto: Veronika Weinbergmair

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ÖSTERARM - Armut in Österreich

Österreich gilt als reich. Dennoch leben auch in Österreich immer mehr Menschen unter der Armutsgrenze und werden zum Opfer sozialer Ausgrenzung. Viele wissen nicht mehr, wie sie ihre Lebenshaltungskosten aufbringen sollen, werden zu Sozialhilfeempfängern, landen in Notschlafstellen oder gar auf der Straße. Grund genug, diesem Thema im „Jahr der Armut“ eine Fotoausstellung zu widmen, einmal genauer hin- statt immer wegzusehen und „Österarm“, das arme Österreich zu zeigen. Die Fotoschule Wien organisiert dazu eine Ausstellung mit den Fotografien ihrer Studenen und Absolventen, die im Rahmen der vom österreichischen Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz veranstalteten Abschlusskonferenz zum „Europäischen Jahr der Armut“ zu sehen ist.

Fotoausstellung von 09.11. bis 21.11.2010